Ein unbegreiflich holdes Sehnen


Ein unbegreiflich holdes Sehnen
Trieb mich, durch Wald und Wiesen hinzugehn,
Und unter tausend heißen Tränen
Fühlt ich mir eine Welt entstehn.
Dies Lieb verkündete der Jugend muntre Spiele,
Der Frühlingsfeier freies Glück;
Erinnrung hält mich nun, mit kindlichem Gefühle,
Vom letzten, ernsten Schritt zurück.
O tönet fort, ihr süßen Himmelslieder!
...
(Darf ergänzt werden.)
Johann Wolfgang von Goethe
aus: Faust - Der Tragödie erster Teil/Szene Nacht
Foto: Vom Karfreitagsspaziergang

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